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«Schönheit / Wahnsinn»: Die Geburt der Venus (Sandro Botticelli, 1485/86)
«Schönheit / Wahnsinn»: Die Geburt der Venus (Sandro Botticelli, 1485/86)

#MiiniFäschtspiil

Bin ich schon schön oder schon schön wahnsinnig?

Schönheit / Wahnsinn

In Zeiten von Facebook und Instagram, Selbstdarstellung und Selbstoptimierung, der Kreativisierung von allen und allem und der Zunahme von psychischen Störungen und Erkrankungen, hätten die Festspiele Zürich kein besseres Motto als «Schönheit / Wahnsinn» wählen können. «Geprägt und gefangen in alten Mustern und Rollen, herausgefordert durch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen, zusammengefasst unter dem Stichwort ”Digitalisierung”, steht der Mensch als solcher vor neuen Fragen», sagt Alexander Keil dazu, Geschäftsführer der Festspiele Zürich. «Warum sind wir fasziniert von wahrer Schönheit? Welche Freiheit erlauben uns die Möglichkeiten der Selbstgestaltung unseres Körpers? Ab wann entsteht aus der Freiheit ein Zwang? Welche Bedeutung hat die Aura des kreativen Wahnsinns vor dem Hintergrund einer Zeit, in der praktisch jeder Mensch zum Kreativen erklärt wird?», so Alexander Keil weiter.

#MiiniFäschtspiil: Zürich zeigt seine Schönheit, seinen Wahnsinn

Die Festspiel-Kampagne interpretiert in fünf verschiedenen Sujets das Festspielthema «Schönheit / Wahnsinn» mit seinen Unterthemen Schönheitsideal, Selbstoptimierung, kreativer Wahnsinn und pathologischer Wahnsinn. Jedes Motiv greift auf ein bekanntes Kunstwerk, von Botticelli, über Caravaggio, Goya bis hin zu van Gogh, zurück und verortet es heute vor der Kulisse Zürichs. Mit der Mitmachaktion #MiiniFäschtspiil fordern wir die Zürcherinnen und Zürcher auf, ihre eigenen Gedanken zum Motto zu visualisieren, zu teilen, zu zeigen und zu hinterfragen: ihre eigene Schönheit und auch ihren Wahnsinn. «Mit der Kampagne, der Darstellung der Beiträge auf den sozialen Medien und der Website der Festspiele laden wir zum Dialog über persönliche Erfahrungen, Erwartungen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen gegenüber der komplexen Thematik ein.» Und Alexander Keil weiter: «Wir verorten das Motto im Hier und Jetzt und übernehmen Verantwortung für die Gestaltung unserer Gegenwart durch einen aktiven und offenen Dialog.»

Kampagnen-Credits

Fotografie, Produktion & Postproduktion: Remo Ubezio
Styling, Hair, Make-up, Produktion: Lisa Ubezio
Assistenz: Sam Konrad | Peter Egger
Art Direction, Kamera, Schnitt Festspiele Zürich: Pierre de Senarclens
Marketing­leitung Festspiele Zürich: Chantal Bieri
Beratung Festspiele Zürich: Daniel Frei
Marketingassistenz Festspiele Zürich: Sina Gubser
Models: Sandra Caracciolo, Ana Aeschbacher, Urs Glutz, Nils Mäder & David Schulze

«Schönheitsideal»: Nana (Niki de Saint Phalle, ab 1965)
«Schönheitsideal»: Nana (Niki de Saint Phalle, ab 1965)
«Selbstoptimierung»: Narziss (Michelangelo Merisi da Caravaggio,1598/99)
«Selbstoptimierung»: Narziss (Michelangelo Merisi da Caravaggio,1598/99)
«Kreativer Wahnsinn»: Selbstbildnis mit Pelzmütze und verbundenem Ohr (Vincent van Gogh, 1889)
«Kreativer Wahnsinn»: Selbstbildnis mit Pelzmütze und verbundenem Ohr (Vincent van Gogh, 1889)
«Pathologischer Wahnsinn»: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Francisco de Goya, 1797–1799)
«Pathologischer Wahnsinn»: Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Francisco de Goya, 1797–1799)